Mehr Geld für Bildung - Aktionstag am 17. Juni
Die Landesregierung hat für den Haushalt 2026 eine ganze Reihe von weiteren Einschnitten beschlossen:
Am Mittwoch, den 13.05.2026, fand die Mitgliederversammlung des GEW-Kreisverbands Offenbach Land im Capitol in Dietzenbach statt. Im Mittelpunkt der Tagesordnung standen die Entlastung des bisherigen Vorstands sowie die Neuwahl des Vorsitzendenteams. Alexander Pohlit hatte bereits vor mehreren Monaten angekündigt, nicht erneut kandidieren zu wollen. Der Kreisverband dankte ihm ausdrücklich für seine innovative und kreative Gewerkschaftsarbeit. Besonders hervorgehoben wurden seine organisatorischen Leistungen in den vergangenen vier Jahren sowie sein Engagement im Bereich Social Media, mit dem er den Kreisverband erfolgreich positionierte. Der Kreisverband hofft, dass Alexander Pohlit auch weiterhin mit seinem politischen Wissen und seiner Erfahrung die gewerkschaftliche Diskussion als Mitglied des KV Offenbach Land bereichern wird.
Zu Beginn der Versammlung bewertete Stefan Edelmann, Vertreter der GEW im Hauptpersonalrat, die Ergebnisse der Tarifrunde aus gewerkschaftlicher Sicht. Zudem informierte der Kreisverband die anwesenden Mitglieder über die Möglichkeit einer Pensionsberatung durch die beiden Vorstandsmitglieder Martina Billy und Stefan Ohlenmacher.
Nach dem gemeinsamen Rechenschaftsbericht sowie persönlichen Rückblicken der bisherigen Vorsitzenden Kirsten Schultheis-Schauer und Alexander Pohlit wurde der Vorstand gemeinsam mit dem Kreisrechner Siggi Schütz entlastet. Der Kreisvorstand dankte Siggi Schütz für seinen langjährigen und engagierten Einsatz als Schatzmeister.
Im Anschluss erfolgte die Wahl des neuen Vorsitzes des Kreisverbands. Neben Kirsten Schultheis-Schauer kandidierte Andreas Zies als Co-Vorsitzender. Die Mitgliederversammlung wählte beide mit großer Mehrheit zum neuen Vorsitzendenteam. Kirsten Schultheis-Schauer und Andreas Zies nahmen die Wahl an und freuen sich auf die gemeinsame gewerkschaftliche Arbeit.
In geselliger Runde ließen die Mitglieder den Abend ausklingen.
]]>Führung im jüdischen Museum Frankfurt!
Gleich zu Beginn der Führung erfuhren wir einige interessante Aspekte über die außergewöhnliche Architektur des jüdischen Museums, das erst im Jahr 1988 bezogen wurde. Auf dem Museumsvorplatz konnten wir die spektakuläre Skulptur von Ariel Schlesinger bewundern; zwei in Aluminium gegossene Baumskelette, die in der Baumkrone miteinander verbunden sind. Das Wahrzeichen des jüdischen Museums Frankfurt zieht seine Inspiration aus der Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden: dem Gefühl gleichzeitiger Verbundenheit und Entwurzelung.
Dieses Gefühl gleichzeitiger Verbundenheit und Entwurzelung wurde uns während des Rundgangs von Frau Loeffelholz in beeindruckender und unterhaltsamer Weise u.a. über die Geschichten der Familien Rotschild, Frank und Senger vermittelt. So erfuhren wir neben vielen anderen Geschichten, dass die Frau des Bankiers Rotschild insgesamt 20 Kinder geboren hatte, wovon allerdings nur 10 überlebten. Sie selbst wurde 96 Jahre alt. Von Otto Frank (der Vater von Anne) ist bekannt, dass er Absätze im Tagebuch seiner Tochter vor der Veröffentlichung zensierte, in denen seine nicht überlebende Frau von ihrer Tochter Anne besonders kritisch beurteilt wurde. Von der Familie Senger erfuhren wir, dass sie während der gesamten Nazizeit unauffällig in der Frankfurter Kaiserhofstr. lebte, ohne dass sie von irgendwem denunziert wurde.
Bewegt von den Eindrücken der Führung wartete ein langer Tisch im Cafe Deli des Museums auf uns, an dem wir am Ende des Tages bei Kaffee und Kuchen unsere Gedanken austauschen konnten.
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