GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Thu, 17 Oct 2019 01:22:29 +0200 Thu, 17 Oct 2019 01:22:29 +0200 TYPO3 EXT:news news-971 Tue, 15 Oct 2019 21:30:00 +0200 GEW-Senioren am 15.10.2019 im Offenbacher Wetterpark https://www.gew-offenbach.de/home/details/971-gew-senioren-am-15102019-im-offenbacher-wetterpark/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5e10101354b22483418dcb6185e76fea Gäste aus Hanau, Gelnhausen und Frankfurt GEW-Senioren am 15.10.2019 im Offenbacher Wetterpark

Ca. 40 GEW-Senioren aus den KVs OF-Stadt und OF-Land, Hanau, Gelnhausen und Frankfurt trafen sich am 15.10.2019 im Offenbacher Wetterpark. In zwei parallelen Führungen wurden die wichtigsten Stationen der Exponate zu Wetterphänomenen erklärt. Diese sind frei zugänglich und auch zum Selbststudium mit Hilfe von  Informationstafeln  jederzeit erreichbar.

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news-968 Wed, 25 Sep 2019 13:30:02 +0200 GEW Mitgliederversammlung am 06.11.2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/968-gew-mitgliederversammlung-am-06112019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=363d91992ae0641caba77d8993894244 Einladung zur Mitgliederversammlung des GEW Kreisverbandes Offenbach-Land Kreis Offenbach Startseite news-967 Sun, 22 Sep 2019 10:09:53 +0200 Info aus dem GPRLL Offenbach August/September 2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/967-info-aus-dem-gprll-offenbach-augustseptember-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=dff90c614c07ecd636694224aa9846a7 PR Schulung im Herbst 2019 Drohende Entprofessionalisierung an Grundschulen Verordnung zu inklusiven Schulbündnissen LAK bei befristeten TV-H Kräften PR-Schulung im Herbst 2019

Ein bis zweimal im Jahr lädt die GEW-Fraktion des Gesamtpersonalrats alle Schulpersonalräte zu einer Personalräteschulung ein. Neben der Information über unsere Arbeit und der Schulung in Rechtsfragen steht der Austausch und die Vernetzung der Offenbacher Personalräte der jeweiligen Schulformen im Zentrum der Tagung. Die diesjährige Herbstschulung wird am 23.Oktober von 10:00 bis 15:30 wie gewohnt im HLL in Dreieich stattfinden. Die Einladung wird den Personalräten vor den Ferien zugehen. Sollte die Einladung bis zur letzten Woche vor den Herbstferien nicht an der Schule angekommen sein, bitten wir euch um eine kurze Mail, damit wir Abhilfe schaffen können.

Eine Änderung gibt es im Bereich der Online-Anmeldungen. Seit einiger Zeit sind diese nur über Webseite des Staatlichen Schulamtes möglich, welches dann die Teilnahmebescheinigungen ausstellt und an uns weiterleitet. Das Schulamt wird in Zukunft keine Bescheinigungen mehr im Nachgang ausstellen, sodass eine vorherige Anmeldung der einzige Weg ist, eine offizielle Bestätigung über die Teilnahme zu erhalten. In der Vergangenheit hat es immer wieder Probleme beim Anmeldevorgang gegeben. In diesem Fall rät das Schulamt zu einem Browserwechsel. Sollte dies auch nicht funktionieren, bitten wir um eine kurze Mitteilung per Mail.

 

Durch Grundschullehrermangel droht Entprofessionalisierung an Grundschulen

Hervorgerufen durch den großen Mangel an ausgebildeten GrundschullehrerInnen ist nicht nur in der Stadt und im Kreis Offenbach seit mehreren Jahren zu beobachten, dass immer mehr TV-H-Verträge mit berufsfremden Personen besetzt werden, die  folglich keine abgeschlossene Lehrerausbildung haben. Es ist unbestritten, dass viele davon sehr engagiert ihre Arbeit an den Grundschulen ausführen, allerdings natürlich auch - gerade als Berufsfremde - Anleitung sowie Begleitung durch die dort beschäftigten ausgebildeten Lehrkräfte benötigen. Dies bedeutet für die GrundschullehrerInnen ein zusätzliches Arbeitsaufkommen, welches neben den bereits vielfältigen Aufgaben auch noch geschultert werden muss.

Es gibt keine Zahlen darüber, wie viele Berufsfremde mittlerweile mit einem ersten Vertrag oder auch bereits mit einem Folgevertrag an Grundschulen arbeiten. Daher hat die Fachgruppe Grundschule der GEW Offenbach-Land einen Fragebogen entwickelt, der an alle Grundschulen der Stadt und des Kreises gehen wird, um genaue Zahlen der berufsfremd Beschäftigten zu ermitteln. Ziel der Umfrage ist die Ermittlung der zusätzlichen Belastung von GrundschulkollegInnen, die durch den Einsatz berufsfremd unterrichtender KollegInnen entsteht (z.B. Anleitung und Betreuung, doppelte Klassenführung usw.).

Nähere Infos dazu gibt es bei der nächsten Personalräteschulung am 23.10.2019 in Dreieich in der am Nachmittag tagenden schulformspezifischen Arbeitsgruppe Grundschule.

Die nächste Fachgruppensitzung Grundschule der GEW findet am Mittwoch, 4.12.2019 wie bisher auch von 15.00 bis ca. 16.30/17.00 Uhr in der Wilhelmschule in Offenbach statt.

Save the date: Am 13.11. wird der diesjährige Aktionstag A-13 für alle stattfinden. Über Aktionen in Offenbach informieren wir euch rechtzeitig!

 

 

Verordnung zu inklusiven Schulbündnissen (Amtsblatt 7/19, VOISB)

Die lange erwartete VO liegt endlich vor und ist nun gültig. Nachdem einige ISB schon seit mehr als drei Jahren bestehen (auch außerhalb der sogenannten Modellregionen) verordnet der Kultusminister im Juli 2019, dass bis zum Beginn des Schuljahres 2019/20 in ganz Hessen inklusive Schulbündnisse zu bilden sind. Auf Grundlage des Hessischen Schulgesetzes von 2017 in der Fassung von 2018 gilt die VO bis 31.12.2026.

Inhaltlich findet sich nichts, was nicht schon bekannt war, aber es ist erfreulich, dass wir jetzt auch mit gesetzlicher Grundlage arbeiten. Grundsätzlich bleibt das Problem, dass im ISB nur verteilt werden kann, was bereits von oben (HKM) zugewiesen ist und somit nur die Mangelverwaltung scheinbar demokratisch und unter Teilhabe aller betroffenen Schulen nach unten weitergegeben wird. Auch konzeptionell werden die einzelnen Schulen weitgehend alleingelassen. Es bleibt spannend, was sich bis 2026 tatsächlich ändert und ob die Arbeit für die Weiterentwicklung für die Inklusion, die bisher nicht gesetzlich geregelt war, endlich wertgeschätzt wird.

Die GEW wird Inklusion als Menschenrecht weiterhin kritisch begleiten und sich für gute Arbeitsbedingungen sowohl in den Regelschulen als auch in den Förderschulen einsetzen.

 

Lebensarbeitszeitkonto bei befristeten TV-H-Kräften

Das Lebensarbeitszeitkonto (LAK) ist ein Zeitgutschriftensystem für Beamtinnen und Beamte, angestellte Lehrkräfte sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen im Schuldienst.

Besonderes Augenmerk sollte auf die Situation befristet Angestellter gelegt werden.

Ist eine TV-H-Kraft ein ganzes Schuljahr an einer Schule tätig, muss sie diese 26 Stunden (oder ihren Anteil bei Teilzeit) am Ende des Schuljahres in Zeit ausgezahlt bekommen, darf sie also abfeiern. Dieser Ausgleich ist durch die Schule zu organisieren, was abhängig vom Umfang befristeter Beschäftigungsverhältnisse nicht immer einfach ist. Daher sollten befristet angestellte Lehrkräfte bereits jetzt zu Beginn des Schuljahres zusammen mit Schulpersonalrat und Schulleitung die Art und Weise der Rückgabe innerhalb dieses Schuljahres beraten. Diese muss nicht zwingend in der letzten Schulwoche erfolgen, sondern kann über das Jahr verteilt werden.    

Ist eine TV-H-Kraft nicht das komplette Schuljahr an der Schule tätig gewesen, werden die Stunden am Ende des Arbeitsverhältnisses ausbezahlt. Eine Auszahlung kann auch erfolgen, wenn die Schule einer für das ganze Schuljahr befristet angestellten Lehrkraft im letzten Schuljahr keinen Zeitausgleich gewährt hat. Für diese Fälle liegt diesem Info noch einmal ein Musterantrag bei. Bitte beachtet, dass der Anspruch auf Auszahlung nach 6 Monaten verfällt.

 

Kontakt

 

Der Gesamtpersonalrat ist per Email erreichbar. Die Adresse lautet:

Gesamtpersonalrat.ssa.offenbach@kultus.hessen.de

 

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news-965 Mon, 02 Sep 2019 18:37:33 +0200 Pädagogen For Future https://www.gew-offenbach.de/home/details/965-paedagogen-for-future/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=63fbd56a440709e7177170478802b080 Mach mit! Nachdem der Weltklimarat IPCC im Oktober 2018 seinen Sonderbericht vorgelegt hat, demonstrieren seit dem Dezember Millionen Schülerinnen und Schüler in mehr als 80 Ländern für ambitionierten Klimaschutz und drücken in Fridays For Future (FFF) ihre Sorge darüber aus, dass ihre Zukunft existentiell gefährdet ist.

Mittlerweile unterstützen über 27.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Scientists for Future (S4F) in einer Stellungnahme und Pressekonferenzen den Protest der Schülerinnen und Schüler und ihre Ziele.

Weit über hunderttausend Parents and Grandparents For Future unterstützen allein in Deutschland in hunderten von Ortsgruppen die Schülerinnen und Schüler.

Die Pädagoginnen und Pädagogen, die die Zukunft ihrer Schülerinnen und Schüler zur Aufgabe gemacht haben, beginnen sich ebenfalls zu organisieren unter paedagogenforfuture.org . Hier kann man auch die Stellungennahme der Pädagog/-innen For Future unterzeichnen. Seid mit uns dabei!

Fakten von Scientists for Future

“1. Weltweit ist die Durchschnittstemperatur bereits um etwa 1 °C angestiegen … Rund die Hälfte des Anstiegs erfolgte in den letzten 30 Jahren …

2. Weltweit waren die Jahre 2015, 2016, 2017 und 2018 die heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen …

6. Falls die Weltgemeinschaft die vom Pariser Abkommen angestrebte Beschränkung der Erwärmung auf 1,5 °C verfehlt, ist in vielen Regionen der Welt mit erheblich verstärkten Klimafolgen für Mensch und Natur zu rechnen …

7. Um mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Erwärmung von 1,5 °C nicht zu überschreiten, müssen die Nettoemissionen von Treibhausgasen (insbesondere CO2) sehr rasch sinken und in den nächsten 20 bis 30 Jahren weltweit auf null reduziert werden …

9. Bei derzeitigen Emissionen reicht das verbleibende globale CO2-Emissionsbudget für den 1,5-Grad-Pfad nur für etwa 10 Jahre. Auch für den 2-Grad-Pfad reicht es nur für etwa 25–30 Jahre …

11. Bei zunehmender Erwärmung der Erde werden gefährliche klimatische Kipp-Punkte des Erdsystems, d. h. sich selbst verstärkende Prozesse, immer wahrscheinlicher … Dies würde dazu führen, dass eine Rückkehr zu heutigen globalen Temperaturen für kommende Generationen nicht mehr realistisch ist.“1

Die Folgen werden nach Auffassung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dramatisch, wenn nicht unverzüglich gegengesteuert wird.2

Stichworte:

  • Hitzewellen und Dürren, stärkere Stürme und Hochwasser;

  • Inselstaaten und Küstenstädte (Hamburg, New York …) versinken;

  • Trockene Regionen werden noch trockener – unbewohnbar;

  • Regenwälder verschwinden, viele Arten sterben aus;

  • Wasserknappheit, Missernten und Hungersnöte für viele Millionen Menschen, die zur Flucht gezwungen werden;

  • Menschliche Zivilisation vor dem Aus?!

Zehntausende von Wissenschaftlern kann man kaum ignorieren. Sie ernst zu nehmen heißt: Wir haben nur noch ein kleines Zeitfenster, in dem die Nettoemissionen auf null gefahren werden müssen. Es ist wahrscheinlich sogar noch kleiner als im IPCC-Bericht berechnet. Das ergeben jedenfalls ganz aktuelle Studien.3

Wie weiter?

Die Schülerinnen und Schüler haben deswegen allen Grund, weiter zu demonstrieren und Druck zu machen, denn bislang steigen die CO²-Emmissionen, statt rapide zu sinken.

Kultusminister Lorz liegt falsch, wenn er meint, die Demonstrationen hätten ihr Ziel erreicht und wenn er ihnen nun mit Bußgeldern droht. Er zeigt damit, dass er das Problem auch nicht ansatzweise verstanden hat. Die bisher ins Auge gefassten Maßnahmen reichen nicht, zudem liegt ihre Realisierung immer noch in der Ferne.

„Wir streiken, bis ihr handelt. Was, Kultusminister Lorz, haben Sie daran nicht verstanden?“, hält ihm die 15-jährige Asuka aus dem Frankfurter Organisationsteam von FFF zu Recht entgegen.4

Wir haben gute Gründe, FFF zu unterstützen! Wir müssen handeln, wenn wir nicht unsere Schülerinnen und Schüler, vor allem aber deren Kinder und Kindeskinder einem ungewissen, wahrscheinlich aber krassen Schicksal überlassen wollen.

Erste Schritte:

  1. Informieren (z. B. auf https://paedagogenforfuture.org/ finden sich unter „Mitmachen“ viele Informationen)!

  2. Stellungnahme von Pädagogen For Future unterschreiben (https://paedagogenforfuture.org/).

  3. Gemeinsam überlegen, was wir weiter tun. Wer macht mit? Für Rückkoppelungen sind wir dankbar (m.koeditz@gew-offenbach.de). Melde dich.

  4. Als nächsten Meilenstein ruft FFF anlässlich der UN-Generalversammlung zum Klima für den 20. September ausdrücklich alle Generationen zu einem globalen Klimastreik auf.5 Der DGB und Ver.di haben ihre Unterstützung für Demonstrationen signalisiert! Alle die irgendwie können sollen dabei sein! Save the Date! Details folgen.

Impressum:

Herausgeber: GEW KV Offenbach, mit Dank an den GEW KV Hanau

Verantwortlicher Redakteur: Michael Köditz m.koeditz@gew-offenbach.de

 

1 Scientists for Future – Fakten (https://www.scientists4future.org/stellungnahme/fakten/)

2 Hinweis: Ein dreiminütiger Kurzfilm des WDR „Klimawandel stoppen: Das passiert, wenn wir es nicht schaffen“ aus der Reihe Quarks fasst die Ergebnisse zusammen (https://www.youtube.com/watch?v=FoMzyF_B7Bg)

3 https://www.klimareporter.de/erdsystem/zu-viel-optimismus

4 Frankfurter Rundschau vom 13. Juli 2019

5 Sogar die GLS-Bank ruft auf! http://newsletter.gls.de/m/11482349/617045-20eea63f30ea82c8584c4ad21e3cf7a8

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news-962 Wed, 14 Aug 2019 18:11:00 +0200 14.8.2019 Altenplanerin der Stadt Offenbach bei DGB-Senioren https://www.gew-offenbach.de/home/details/962-1482019-altenplanerin-der-stadt-offenbach-bei-dgb-senioren/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=454e3bce4ad8594db2e9b9e8a6286133 Vorstellung und Diskussion des Altenplans der Stadt Am 14.8.2019 war die Altenplanerin der Stadt Offenbach, Frau Heidi Weinrich, zu Gast bei den DGB-Senioren, um den Altenplan vorzustellen. Der erste Altenplan in Offenbach wurde 2003 erstellt, 2017 gab es die erste Fortschreibung. In dieser wurde die Versorgung älterer Menschen mit Behinderung neu aufgenommen. Ziel der Planung ist, für alle älteren Menschen möglichst lange Selbständigkeit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zu erhalten. Kleine Erfolge wurden schon erreicht: In vielen Stadtteilen gibt es Seniorentreffs. Ab 2020 gibt es eine Koordinierungsstelle, die die Angebote der einzelnen Stellen vernetzt. Fast alle Bushaltestellen in Offenbach sind barrierefrei umgebaut worden. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat ist ein Projekt gestartet worden, in der Innenstadt und den Wohngebieten mehr Bänke für ältere Menschen aufzustellen, damit sie sich bei ihren Rundgängen ab und zu ausruhen können. Ein Problem sind noch die öffentlichen Toiletten. Da gibt es viel zu wenige. Ein großes Problem ist der Neubau von barrierefreien und kostengünstigen Wohnungen. Hier gibt es zwar ein Gesetz, das Investoren von größeren Wohneinheiten verpflichtet, einen bestimmten Anteil davon einzuplanen, aber das Bauamt in Offenbach hat zu wenig Personal, um die Verwirklichung zu überprüfen. Hier verhindern die Sparmaßnahmen der Stadt beim Personal die Umsetzung politischer Ziele.

Gerda Günther

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Senioren
news-957 Thu, 20 Jun 2019 12:38:28 +0200 Musterantrag LAK Ausbezahlung https://www.gew-offenbach.de/home/details/957-musterantrag-lak-ausbezahlung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=edad5c04f9c2e211478b52c3bdcad4ed Ein Service der GEW-Kreisverbände Offenbach-Stadt und Offenbach-Land für befristet beschäftigte angestellte Lehrkräfte  

 

 

Musterantrag auf Ausbezahlung des LAK für befristet beschäftigte angestellte Lehrkräfte an Schulen, bitte an betroffene Kolleginnen und Kollegen weiterreichen!

 

 

 

 

 

Mike Mustermann

XYZ-Schule Offenbach

Personalnummer 123456

 

An das Staatliche Schulamt für den Landkreis und die Stadt Offenbach

Am Stadthof 13

63065 Offenbach

-auf dem Dienstweg-

 

Antrag auf Ausbezahlung des Lebensarbeitszeitkontos (LAK) für das Schuljahr 2018/19

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit dem XX.XX.20XX arbeite ich als Vertretungslehrkraft an der YXZ-Schule Offenbach im Umfang von XX Wochenstunden. In dieser Zeit habe ich Ansprüche aufgrund des Erlasses zum Lebensarbeitszeitkonto (Richtlinien über das LAK bei Lehrkräften und Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Erlass v. 01.06.18) erworben, die mir vor Beendigung des Vertrages in der Schule nicht in Zeit ausgezahlt wurden. Ich beantrage daher, mir die in diesem Rahmen geleistete Arbeit in Geld auszuzahlen.

Ich bitte Sie um Bestätigung des Erhalts dieses Antrages, sowie um Überweisung des entsprechenden Betrages auf folgendes Bankkonto:

DE...

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Mike Mustermann

 

 

 

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Angestellte Arbeitsbedingungen und Gehälter Startseite
news-956 Thu, 20 Jun 2019 12:24:56 +0200 Info aus dem GPRLL Offenbach Juni 2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/956-info-aus-dem-gprll-offenbach-juni-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=616d28406d6a48156638080b55c4391c Info und Dankschreiben an die Örtlichen Personalräte  

An die Schulpersonalräte im Schulamtsbezirk Stadt und Land Offenbach

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Schuljahr neigt sich so langsam seinem Ende zu. Zeit für uns, euch für die wichtige Arbeit an euren Schulen zu danken. In Zeiten immer größeren Personalmangels an vielen Schulen, den ständigen Zusatzaufgaben ohne Entlastung, den stetig wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen an die Schulen ist es wichtig, aktive Personalvertretungen an den Schulen zu haben, die über die Arbeitsbedingungen vor Ort mitbestimmen, dafür sorgen, dass die Vorgaben des hessischen Personalvertretungsgesetzes eingehalten werden und oft erste Ansprechstation für die vielfältigen Fragestellungen der Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind. Vielen Dank für eure Arbeit!

Auch für die Zusammenarbeit mit dem Gesamtpersonalrat wollen wir uns ganz herzlich bedanken. Damit wir unsere Mitbestimmungsrechte ausüben können, sind wir auf Informationen und Rücksprache mit euch angewiesen, besonders natürlich bei Abordnungen, Vertretungen, Beauftragungen und Ernennungen. Danke auch für die zahlreiche Teilnahme und aktive Mitarbeit an den halbjährlich stattfindenden Personalrätekonferenzen. Für die vielen Rückmeldungen in Bezug auf Probleme, die nicht nur für die eigene Schule relevant sind und für den ganzen Schulamtsbereich geklärt werden müssen, sind wir besonders dankbar, da wir nur dann aktiv werden können, wenn solche Fragestellungen an uns herangetragen werden. Vielen Dank auch hierfür!

Für uns als GEWerkschafter*innen war dieses Schuljahr ein besonders aktives. Neben der Kampagne „Bildung braucht bessere Bedingungen“ (ein 500 Millionen Euro starkes Sofortprogramm für Bildung, für das wir nicht nur von der Opposition im Landtag, sondern auch von den Grünen durchaus Rückendeckung erhalten haben), den Aktionen rund um die A-13-Kampagne für Grundschullehrkräfte, der Arbeit an Dienstvereinbarungen, der Mitwirkung bei einer möglichst gerechten Verteilung der Oberstudienratsstellen, der Fortbildungen zum Thema UBUS und der Unterstützung von Lehrkräften bei dringenden Versetzungswünschen, war natürlich auch die Weiterverfolgung der Überlastungsanzeigen und der Kritik am  Schulentwicklungsplan Teil unserer Arbeit.

Die beiden Vorsitzenden haben aufgrund der Vielzahl der Aufgaben ihre Präsenzzeiten am Schulamt weiter ausgebaut. Neben der bereits seit einigen Jahren tagenden Personalräte-AG der Grundschulen wurde in diesem Jahr eine AG der BFZ-Personalräte initiiert, im nächsten Schuljahr wird eine AG der Personalräte des Sek-1-Bereichs hinzukommen.

Die nun bald folgende unterrichtsfreie Zeit haben wir uns alle redlich verdient!

Wir wünschen euch und euren Kolleginnen und Kollegen gutes Durchhalten für die letzten Schultage und erholsame Ferien.

Kommt gut ins neue Schuljahr,

 

eure GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat Offenbach

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Gesamtpersonalrat Startseite
news-955 Fri, 24 May 2019 07:08:20 +0200 Info aus dem GPRLL Offenbach Mai 2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/955-info-aus-dem-gprll-offenbach-mai-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=873b318910bd47b256a5f4035dbe7a1e Höhergruppierung von Konrektor*Innen Neues aus den Inklusiven Schulbündnissen (ISB) TV-H und Übertragung auf Beamt*Innen Höhergruppierung von Konrektor*Innen – die GEW hilft nach

Seit 1.7.2018 werden die hessischen Konrektorinnen und Konrektoren, die an einer Grundschule mit mehr als 180 Schülern und Schülerinnen arbeiten und bereits ernannt sind, nach A13 besoldet. Im Rahmen von „A13 für Alle“ ist das ein erster Schritt in die richtige Richtung. Allerdings ist festzustellen, dass noch nicht alle dazu berechtigten Konrektoren und Konrektorinnen von dieser Höherbesoldung profitieren. So hat die GEW-Fraktion des GPRLL am SSA Offenbach bereits mehrfach Konrektorinnen unterstützt, die trotz erfolgter Ernennung und entsprechender Schulgröße noch immer darauf warten, dass sie für ihr Amt entsprechend nach A13 besoldet werden. Ihnen wurde auf Nachfrage des GPRLL eine vom 1.7.2018 rückwirkende Nachzahlung vom SSA zugesagt. Sollte die Höherbesoldung trotz Erfüllung der oben genannten Kriterien immer noch nicht erfolgt sein, ist eine direkte Nachfrage beim zuständigen Dezernenten ebenso zu empfehlen wie eine Information an die GEW-Fraktion.

 

Neues aus den Inklusiven Schulbündnissen (ISB)

Die ISBs haben in diesem Schuljahr zum 2. Mal getagt. Nach wie vor ist die Personaldecke im Grundschulbereich und im Förderschulbereich dünn und einige geplante Maßnahmen lassen sich nicht umsetzen. Dies verstärkt in beiden Systemen das Gefühl hoher Belastung, zumal Unterstützungssysteme an vielen Schulen noch in der Einarbeitung sind (z.B. UBUS, Teilhabeassistenzen oder Neustrukturierung der ESE-Beratung) und auch professionell nicht die Arbeit der Förderschulkolleg*innen ersetzen können. Im Alltag besteht damit keine Planungssicherheit für die Kollegen der Regelschulen. In mehreren Schulen wurden BFZ-Kollegen mitten im Schuljahr entweder ganz oder stundenweise abgezogen, weil sie in anderen Schulen benötigt wurden. In jedem System kann es zu Ausfallzeiten durch Schwangerschaften, Langzeiterkrankungen, oder Ähnlichem kommen. Im Förderschulbereich ist es jedoch momentan sehr schwierig, dies aufzufangen. Die Einrichtung von mobilen Vertretungsreserven im Förderschulbereich ist daher dringend notwendig. Hier sehen wir das Kultusministerium in der Pflicht.Im Rahmen einer Steuergruppe der ISBs haben sich mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die sich u.a. mit den Übergängen Kita/GS und 4./5.Klasse beschäftigten.In einer weiteren Arbeitsgruppe wurde der Entwurf einer Kooperationsvereinbarung zwischen den SL der Regelschule und den SL der rBFZs erarbeitet, der allen Schulleitungen vorliegen sollte. Kooperationsverträge werden zwischen Schulleitungen vereinbart. Sie berühren jedoch auch die Arbeitsbedingungen und sollten von den öPR der beteiligten Schulen erörtert sowie in der Gesamtkonferenz diskutiert und abgestimmt werden. Gerade dieser Punkt erscheint uns notwendig, um eine hohe Akzeptanz aller Beteiligten zu erreichen. Da sich die Arbeitsgruppe offen für Anregungen gezeigt hat und an die GEW Offenbach in diesem Zusammenhang Kritik an bestehenden Vereinbarungen herangetragen wurde, bietet die GEW-Fraktion interessierten Kollegien an, ihre Vorschläge an die Arbeitsgruppe weiterzuleiten. Themen, in denen Einigkeit im Sinne verbindlicher Regeln erzielt werden muss, sind hier z.B. das Verfassen von Zeugnissen, Klassenarbeiten, die Dokumentation von Entwicklungsberichten für SuS mit Förderbedarf etc...Besonders betonen möchten wir in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Absprachen der öPR von Regelschulen und rBFZ.

 

Auch in Hessen 8% mehr! TV-H folgt TdL. Übertragung auf Beamt*innen erstmals vertraglich festgeschrieben.

Nach zähen Verhandlungen folgt Hessen dem Ergebnis der TdL weitestgehend. So steigen die Bezüge zum 1.3.19 um 3,2%, mindestens jedoch um 100€, zum 1.2.20 nochmals um 3,2%, mindestens jedoch um weitere 100€ und zum 1.1.2021 um 1,4%, mindestens jedoch um 40€. Eine prozentual größere Steigerung konnte für die Einstiegsstufe 1 erzielt werden. Hier steigen die Bezüge im gesamten Zeitraum um insgesamt 10,96%, mindestens jedoch um 240€. Außerdem wurde das Landesticket für 2 weitere Jahre festgeschrieben und erstmals in einem Tarifvertrag die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung auf die Gruppe der Beamt*innen vereinbart. Den entsprechenden Gesetzesentwurf hat die Landesregierung am 15.5. in den Landtag eingebracht. Unabhängig vom Zeitpunkt der Verabschiedung eines solchen Gesetzes wird die Erhöhung für dieses Jahr rückwirkend zum 1.3. erfolgen (zeitgleich). Einen Mindestbetrag wie bei den Tarifbeschäftigten kann es bei den Beamt*innen aufgrund des Besoldungssystems nicht geben. Auch wird es zu keiner höheren Steigerung der Einstiegsstufe 1 bei der Besoldung kommen (systemgleich). Positiv zu vermerken ist auf jeden Fall, dass es seit 2015 keinen Abzug von 0,2% für die Versorgungsrücklage mehr gibt. Die mit 33 Monaten sehr lange Laufzeit und die geringe Anhebung im 3. Jahr sind natürlich alles andere als zufriedenstellend. Dass sich die Gewerkschaften hierauf einließen, hat maßgeblich damit zu tun, eine Rückkehr Hessens in die TdL, deren Prüfung Teil der Koalitionsvereinbarung der Landesregierung ist, nicht auf lange Zeit auszuschließen.

Zum Landesticket bleibt anzumerken, dass es noch zu keiner Einigung der Landesregierung mit dem Bundesfinanzministerium gekommen ist. Diese ist jedoch notwendig, da das Landesticket sonst bei der Erstattung der Fahrtkosten in der Steuererklärung angerechnet werden wird und somit für manche Lehrkraft erheblich an Attraktivität verliert. Insgesamt betrachtet lässt sich aber bei aller berechtigten Kritik festhalten, dass wir es als GEW geschafft haben, die Fortführung der unseligen Nullrunden und Festschreibungen auf 1% der ersten Schwarz-Grünen Legislaturperiode zu verhindern.

Fragen zur Tarifeinigung? Weitere Details und Erläuterungen auf Nachfrage per Mail an t.hartmann@gew-offenbach.de  

 

Kontakt

Der Gesamtpersonalrat ist per Email erreichbar. Die Adresse lautet:

Gesamtpersonalrat.ssa.offenbach@kultus.hessen.de

 

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news-954 Wed, 15 May 2019 10:15:22 +0200 Bildungs- und finanzpolitische Tagung mit Fraktionsvorsitzenden des Hessischen Landtags https://www.gew-offenbach.de/home/details/954-bildungs-und-finanzpolitische-tagung-mit-fraktionsvorsitzenden-des-hessischen-landtags/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4192ba4f22dc2fa725da1d84f4df47e4 Mittwoch, 29. Mai 2019 | DGB-Haus Frankfurt Aufbruch im Wandel  oder beharrlich den Mangel  weiter verwalten?

Die GEW diskutiert mit: Fraktionsvorsitzenden des Hesssischen Landtags  

Bettina Wiesmann, MdB CDU (i.V. für Michael Boddenberg)
Mathias Wagner, BÜNDNIS ‘90/DIE GRÜNEN
Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD
René Rock, FDP
Jan Schalauske, DIE LINKE
Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen

Zur Lage der öffentlichen Haushalte | Prof. Dr. Achim Truger, Universität Duisburg-Essen, Sachverständigenrat

Die Veranstaltung ist von der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert.

Der Koalitionsvertrag der am 18. Januar gebildeten schwarz-grünen Landesregierung trägt den Titel „Aufbruch im Wandel durch Haltung, Orientierung und Zusammenhalt“. Gemessen an den Forderungen der GEW nach einem 500 Millionen Euro umfassenden Sofortprogramm für den Bildungsbereich stellt die Vereinbarung von Union und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN alles andere als einen Aufbruch dar. Zwar werden hier und da Verbesserungen – etwa im Bereich der Hochschulen – in Aussicht gestellt, aber von wirklich durchgreifenden und substanziellen Veränderungen kann kaum die Rede sein. Zudem stehen fast alle im Koalitionsvertrag verabredeten Maßnahmen unter einem Finanzierungsvorbehalt.

Im Rahmen der Tagung sollen zum einen die finanzpolitischen Spielräume der öffentlichen Haushalte in Hessen vor dem Hintergrund der Schuldenbremse und der aktuellen konjunkturellen Situation ausgelotet werden. Zum anderen sollen die bildungspolitischen Vorhaben der neuen Landesregierung kritisch bewertet und Alternativen diskutiert werden.

Ablauf

ab 9.30 Uhr Offener Beginn

10.00–10.30 Uhr Begrüßung und Einleitung: Bildungspolitik in Hessen – Anspruch und Wirklichkeit | Karola Stötzel, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen

10.30–11.30 Uhr Zur Lage der öffentlichen Haushalte | Prof. Dr. Achim Truger | Universität Duisburg-Essen, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

11.30–13.00 Uhr Arbeitsgruppenphase | Arbeitsbedingungen und Bedarfe in Kitas, Schulen und Hochschulen

13.00–13.30 Uhr Pause

13.30–15.00 Uhr Diskussion

  • Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • Bettina Wiesmann, MdB CDU
  • Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS ‘90/DIE GRÜNEN
  • Thorsten Schäfer-Gümbel, Fraktionsvorsitzender SPD     
  • René Rock, Fraktionsvorsitzender FDP
  • Jan Schalauske, stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE  

Moderation: Ludger Fittkau, Landeskorrespondent des Deutschlandradios

Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 10 Uhr. Für die Vorbereitung (auch für Essen und Getränke) bitten wir um Voranmeldung bis 24. Mai 2019.

 geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Oder per Post: GEW Hessen, Postfach 17 03 16 60077 Frankfurt

Flyer
Plakat

Bild: Jonas Tebbe, unsplash.com

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news-952 Fri, 10 May 2019 09:34:00 +0200 10.5.2019: GEW-Senior*innen in Frankfurt https://www.gew-offenbach.de/home/details/952-1052019-gew-senior-innen-in-frankfurt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=429ac23e46e32b6584bb4b8ff6fdfcf5 Führung in der Altstadt GEW-Senioren aus OF-Stadt und OF-Land am 10.5.2019 in Frankfurts Altstadt

Unser Stadtführer zeigte nicht nur die „neue“ Altstadt, sondern machte uns die Veränderungen in den Konzeptionen der Stadtplanung nach dem 2. Weltkrieg deutlich: Anfangs (1953)bestand kein Interesse, die Altstadt im ursprünglichen Zustand wieder aufzubauen. Es wurden helle Wohnungen mit großen Fenstern neu gebaut. Später (1983)entstand die Ostzeile des Römerbergs mit nachempfundenen Fachwerkhäusern, die es so früher nie gegeben hat. 

 

Das einzige Fachwerkhaus auf dem Römerberg, das noch original erhalten ist, ist der Wertheimer Hof – auf dem Weg vom Römer zum Eisernen Steg rechts. Er ist leider in Privatbesitz und das letzte Mal vor 50 Jahren saniert worden. Dieses Haus hat die Bombenangriffe im März 1944 fast unbeschadet überstanden, da die Frankfurter Feuerwehr es ununterbrochen mit Mainwasser bespritzt hat, damit der dortige Notausgang aus dem Kellersystem der Altstadt begehbar blieb. Alle anderen Fachwerkhäuser brannten lichterloh. Der Schuttberg von den Steinmauern wurde abtransportiert, zermahlen und zu Bausteinen verarbeitet. Bei den Neubauten wurden teilweise Elemente der Vorgängergebäude eingebaut: Sandsteinverzierungen, Eichenholzreliefs, oder der Vorsprung im 1. Stock. Zwischen dem Römer und dem Dom entstand zunächst ein freier Platz, der später mit modernen Gebäuden, dem technischen Rathaus und der Schirn, bebaut wurde. Es dauerte viele Jahre, bis in der Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt der Abriss des technischen Rathauses und der Neubau der Altstadt mehrheitsfähig war. Dieses Prestigeobjekt hat die Stadt Frankfurt mehr als 200 Millionen Euro gekostet. Es wurden 35 Häuser neu gebaut, 5 davon rekonstruiert  nach alten Vorlagen. Die Anordnung der Häuser und Gassenführung entspricht den alten Plänen. Die Stadt Frankfurt hat die fertigen Wohnungen als Eigentumswohnungen an Privatpersonen verkauft, angeblich nachdem Losverfahren, aber weit unter den Herstellungskosten, wodurch das große Defizit entstand. Viele Wohnungseigentümer vermieten ihre Wohnung jetzt teuer (2000 € kalt für 100 qm), subventioniert vom Steuerzahler. Ob Gastronomie und Geschäfte sich dort halten können, wird sich zeigen. Ein positiver Aspekt der Neugestaltung ist die Aufwertung des Archäologischen Gartens: Die Ausgrabungen aus der Römerzeit (1. Jh.n.C.) und aus Karolinger Zeit (9. Jh. n.C.) haben ein Dach bekommen und sind durch Hinweistafeln und Modelle didaktisch aufbereitet worden. Das Dach ist allerdings schon wieder fragwürdig: Es ist der Boden des neuen Stadthauses, das über dem Archäologischen Garten schwebt. Dieses kann für Veranstaltungen teuer gemietet werden und ist überhaupt nicht ausgelastet. Die Stadt Frankfurt hat viel Geld in das Altstadt-Projekt gesteckt, an dem sich etliche Leute bereichert haben. Die Ausgaben wären im sozialen Wohnungsbau sicher besser angelegt gewesen.  Gerda Günther

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