GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Fri, 23 Aug 2019 06:50:27 +0200 Fri, 23 Aug 2019 06:50:27 +0200 TYPO3 EXT:news news-962 Wed, 14 Aug 2019 18:11:00 +0200 14.8.2019 Altenplanerin der Stadt Offenbach bei DGB-Senioren https://www.gew-offenbach.de/home/details/962-1482019-altenplanerin-der-stadt-offenbach-bei-dgb-senioren/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=454e3bce4ad8594db2e9b9e8a6286133 Vorstellung und Diskussion des Altenplans der Stadt Am 14.8.2019 war die Altenplanerin der Stadt Offenbach, Frau Heidi Weinrich, zu Gast bei den DGB-Senioren, um den Altenplan vorzustellen. Der erste Altenplan in Offenbach wurde 2003 erstellt, 2017 gab es die erste Fortschreibung. In dieser wurde die Versorgung älterer Menschen mit Behinderung neu aufgenommen. Ziel der Planung ist, für alle älteren Menschen möglichst lange Selbständigkeit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit zu erhalten. Kleine Erfolge wurden schon erreicht: In vielen Stadtteilen gibt es Seniorentreffs. Ab 2020 gibt es eine Koordinierungsstelle, die die Angebote der einzelnen Stellen vernetzt. Fast alle Bushaltestellen in Offenbach sind barrierefrei umgebaut worden. In Zusammenarbeit mit dem Seniorenrat ist ein Projekt gestartet worden, in der Innenstadt und den Wohngebieten mehr Bänke für ältere Menschen aufzustellen, damit sie sich bei ihren Rundgängen ab und zu ausruhen können. Ein Problem sind noch die öffentlichen Toiletten. Da gibt es viel zu wenige. Ein großes Problem ist der Neubau von barrierefreien und kostengünstigen Wohnungen. Hier gibt es zwar ein Gesetz, das Investoren von größeren Wohneinheiten verpflichtet, einen bestimmten Anteil davon einzuplanen, aber das Bauamt in Offenbach hat zu wenig Personal, um die Verwirklichung zu überprüfen. Hier verhindern die Sparmaßnahmen der Stadt beim Personal die Umsetzung politischer Ziele.

Gerda Günther

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Senioren
news-957 Thu, 20 Jun 2019 12:38:28 +0200 Musterantrag LAK Ausbezahlung https://www.gew-offenbach.de/home/details/957-musterantrag-lak-ausbezahlung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=edad5c04f9c2e211478b52c3bdcad4ed Ein Service der GEW-Kreisverbände Offenbach-Stadt und Offenbach-Land für befristet beschäftigte angestellte Lehrkräfte  

 

 

Musterantrag auf Ausbezahlung des LAK für befristet beschäftigte angestellte Lehrkräfte an Schulen, bitte an betroffene Kolleginnen und Kollegen weiterreichen!

 

 

 

 

 

Mike Mustermann

XYZ-Schule Offenbach

Personalnummer 123456

 

An das Staatliche Schulamt für den Landkreis und die Stadt Offenbach

Am Stadthof 13

63065 Offenbach

-auf dem Dienstweg-

 

Antrag auf Ausbezahlung des Lebensarbeitszeitkontos (LAK) für das Schuljahr 2018/19

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

seit dem XX.XX.20XX arbeite ich als Vertretungslehrkraft an der YXZ-Schule Offenbach im Umfang von XX Wochenstunden. In dieser Zeit habe ich Ansprüche aufgrund des Erlasses zum Lebensarbeitszeitkonto (Richtlinien über das LAK bei Lehrkräften und Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen, Erlass v. 01.06.18) erworben, die mir vor Beendigung des Vertrages in der Schule nicht in Zeit ausgezahlt wurden. Ich beantrage daher, mir die in diesem Rahmen geleistete Arbeit in Geld auszuzahlen.

Ich bitte Sie um Bestätigung des Erhalts dieses Antrages, sowie um Überweisung des entsprechenden Betrages auf folgendes Bankkonto:

DE...

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Mike Mustermann

 

 

 

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news-956 Thu, 20 Jun 2019 12:24:56 +0200 Info aus dem GPRLL Offenbach Juni 2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/956-info-aus-dem-gprll-offenbach-juni-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=616d28406d6a48156638080b55c4391c Info und Dankschreiben an die Örtlichen Personalräte  

An die Schulpersonalräte im Schulamtsbezirk Stadt und Land Offenbach

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Schuljahr neigt sich so langsam seinem Ende zu. Zeit für uns, euch für die wichtige Arbeit an euren Schulen zu danken. In Zeiten immer größeren Personalmangels an vielen Schulen, den ständigen Zusatzaufgaben ohne Entlastung, den stetig wachsenden gesellschaftlichen Anforderungen an die Schulen ist es wichtig, aktive Personalvertretungen an den Schulen zu haben, die über die Arbeitsbedingungen vor Ort mitbestimmen, dafür sorgen, dass die Vorgaben des hessischen Personalvertretungsgesetzes eingehalten werden und oft erste Ansprechstation für die vielfältigen Fragestellungen der Kolleginnen und Kollegen vor Ort sind. Vielen Dank für eure Arbeit!

Auch für die Zusammenarbeit mit dem Gesamtpersonalrat wollen wir uns ganz herzlich bedanken. Damit wir unsere Mitbestimmungsrechte ausüben können, sind wir auf Informationen und Rücksprache mit euch angewiesen, besonders natürlich bei Abordnungen, Vertretungen, Beauftragungen und Ernennungen. Danke auch für die zahlreiche Teilnahme und aktive Mitarbeit an den halbjährlich stattfindenden Personalrätekonferenzen. Für die vielen Rückmeldungen in Bezug auf Probleme, die nicht nur für die eigene Schule relevant sind und für den ganzen Schulamtsbereich geklärt werden müssen, sind wir besonders dankbar, da wir nur dann aktiv werden können, wenn solche Fragestellungen an uns herangetragen werden. Vielen Dank auch hierfür!

Für uns als GEWerkschafter*innen war dieses Schuljahr ein besonders aktives. Neben der Kampagne „Bildung braucht bessere Bedingungen“ (ein 500 Millionen Euro starkes Sofortprogramm für Bildung, für das wir nicht nur von der Opposition im Landtag, sondern auch von den Grünen durchaus Rückendeckung erhalten haben), den Aktionen rund um die A-13-Kampagne für Grundschullehrkräfte, der Arbeit an Dienstvereinbarungen, der Mitwirkung bei einer möglichst gerechten Verteilung der Oberstudienratsstellen, der Fortbildungen zum Thema UBUS und der Unterstützung von Lehrkräften bei dringenden Versetzungswünschen, war natürlich auch die Weiterverfolgung der Überlastungsanzeigen und der Kritik am  Schulentwicklungsplan Teil unserer Arbeit.

Die beiden Vorsitzenden haben aufgrund der Vielzahl der Aufgaben ihre Präsenzzeiten am Schulamt weiter ausgebaut. Neben der bereits seit einigen Jahren tagenden Personalräte-AG der Grundschulen wurde in diesem Jahr eine AG der BFZ-Personalräte initiiert, im nächsten Schuljahr wird eine AG der Personalräte des Sek-1-Bereichs hinzukommen.

Die nun bald folgende unterrichtsfreie Zeit haben wir uns alle redlich verdient!

Wir wünschen euch und euren Kolleginnen und Kollegen gutes Durchhalten für die letzten Schultage und erholsame Ferien.

Kommt gut ins neue Schuljahr,

 

eure GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat Offenbach

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news-955 Fri, 24 May 2019 07:08:20 +0200 Info aus dem GPRLL Offenbach Mai 2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/955-info-aus-dem-gprll-offenbach-mai-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=873b318910bd47b256a5f4035dbe7a1e Höhergruppierung von Konrektor*Innen Neues aus den Inklusiven Schulbündnissen (ISB) TV-H und Übertragung auf Beamt*Innen Höhergruppierung von Konrektor*Innen – die GEW hilft nach

Seit 1.7.2018 werden die hessischen Konrektorinnen und Konrektoren, die an einer Grundschule mit mehr als 180 Schülern und Schülerinnen arbeiten und bereits ernannt sind, nach A13 besoldet. Im Rahmen von „A13 für Alle“ ist das ein erster Schritt in die richtige Richtung. Allerdings ist festzustellen, dass noch nicht alle dazu berechtigten Konrektoren und Konrektorinnen von dieser Höherbesoldung profitieren. So hat die GEW-Fraktion des GPRLL am SSA Offenbach bereits mehrfach Konrektorinnen unterstützt, die trotz erfolgter Ernennung und entsprechender Schulgröße noch immer darauf warten, dass sie für ihr Amt entsprechend nach A13 besoldet werden. Ihnen wurde auf Nachfrage des GPRLL eine vom 1.7.2018 rückwirkende Nachzahlung vom SSA zugesagt. Sollte die Höherbesoldung trotz Erfüllung der oben genannten Kriterien immer noch nicht erfolgt sein, ist eine direkte Nachfrage beim zuständigen Dezernenten ebenso zu empfehlen wie eine Information an die GEW-Fraktion.

 

Neues aus den Inklusiven Schulbündnissen (ISB)

Die ISBs haben in diesem Schuljahr zum 2. Mal getagt. Nach wie vor ist die Personaldecke im Grundschulbereich und im Förderschulbereich dünn und einige geplante Maßnahmen lassen sich nicht umsetzen. Dies verstärkt in beiden Systemen das Gefühl hoher Belastung, zumal Unterstützungssysteme an vielen Schulen noch in der Einarbeitung sind (z.B. UBUS, Teilhabeassistenzen oder Neustrukturierung der ESE-Beratung) und auch professionell nicht die Arbeit der Förderschulkolleg*innen ersetzen können. Im Alltag besteht damit keine Planungssicherheit für die Kollegen der Regelschulen. In mehreren Schulen wurden BFZ-Kollegen mitten im Schuljahr entweder ganz oder stundenweise abgezogen, weil sie in anderen Schulen benötigt wurden. In jedem System kann es zu Ausfallzeiten durch Schwangerschaften, Langzeiterkrankungen, oder Ähnlichem kommen. Im Förderschulbereich ist es jedoch momentan sehr schwierig, dies aufzufangen. Die Einrichtung von mobilen Vertretungsreserven im Förderschulbereich ist daher dringend notwendig. Hier sehen wir das Kultusministerium in der Pflicht.Im Rahmen einer Steuergruppe der ISBs haben sich mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die sich u.a. mit den Übergängen Kita/GS und 4./5.Klasse beschäftigten.In einer weiteren Arbeitsgruppe wurde der Entwurf einer Kooperationsvereinbarung zwischen den SL der Regelschule und den SL der rBFZs erarbeitet, der allen Schulleitungen vorliegen sollte. Kooperationsverträge werden zwischen Schulleitungen vereinbart. Sie berühren jedoch auch die Arbeitsbedingungen und sollten von den öPR der beteiligten Schulen erörtert sowie in der Gesamtkonferenz diskutiert und abgestimmt werden. Gerade dieser Punkt erscheint uns notwendig, um eine hohe Akzeptanz aller Beteiligten zu erreichen. Da sich die Arbeitsgruppe offen für Anregungen gezeigt hat und an die GEW Offenbach in diesem Zusammenhang Kritik an bestehenden Vereinbarungen herangetragen wurde, bietet die GEW-Fraktion interessierten Kollegien an, ihre Vorschläge an die Arbeitsgruppe weiterzuleiten. Themen, in denen Einigkeit im Sinne verbindlicher Regeln erzielt werden muss, sind hier z.B. das Verfassen von Zeugnissen, Klassenarbeiten, die Dokumentation von Entwicklungsberichten für SuS mit Förderbedarf etc...Besonders betonen möchten wir in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit der Absprachen der öPR von Regelschulen und rBFZ.

 

Auch in Hessen 8% mehr! TV-H folgt TdL. Übertragung auf Beamt*innen erstmals vertraglich festgeschrieben.

Nach zähen Verhandlungen folgt Hessen dem Ergebnis der TdL weitestgehend. So steigen die Bezüge zum 1.3.19 um 3,2%, mindestens jedoch um 100€, zum 1.2.20 nochmals um 3,2%, mindestens jedoch um weitere 100€ und zum 1.1.2021 um 1,4%, mindestens jedoch um 40€. Eine prozentual größere Steigerung konnte für die Einstiegsstufe 1 erzielt werden. Hier steigen die Bezüge im gesamten Zeitraum um insgesamt 10,96%, mindestens jedoch um 240€. Außerdem wurde das Landesticket für 2 weitere Jahre festgeschrieben und erstmals in einem Tarifvertrag die zeitgleiche und systemgerechte Übertragung auf die Gruppe der Beamt*innen vereinbart. Den entsprechenden Gesetzesentwurf hat die Landesregierung am 15.5. in den Landtag eingebracht. Unabhängig vom Zeitpunkt der Verabschiedung eines solchen Gesetzes wird die Erhöhung für dieses Jahr rückwirkend zum 1.3. erfolgen (zeitgleich). Einen Mindestbetrag wie bei den Tarifbeschäftigten kann es bei den Beamt*innen aufgrund des Besoldungssystems nicht geben. Auch wird es zu keiner höheren Steigerung der Einstiegsstufe 1 bei der Besoldung kommen (systemgleich). Positiv zu vermerken ist auf jeden Fall, dass es seit 2015 keinen Abzug von 0,2% für die Versorgungsrücklage mehr gibt. Die mit 33 Monaten sehr lange Laufzeit und die geringe Anhebung im 3. Jahr sind natürlich alles andere als zufriedenstellend. Dass sich die Gewerkschaften hierauf einließen, hat maßgeblich damit zu tun, eine Rückkehr Hessens in die TdL, deren Prüfung Teil der Koalitionsvereinbarung der Landesregierung ist, nicht auf lange Zeit auszuschließen.

Zum Landesticket bleibt anzumerken, dass es noch zu keiner Einigung der Landesregierung mit dem Bundesfinanzministerium gekommen ist. Diese ist jedoch notwendig, da das Landesticket sonst bei der Erstattung der Fahrtkosten in der Steuererklärung angerechnet werden wird und somit für manche Lehrkraft erheblich an Attraktivität verliert. Insgesamt betrachtet lässt sich aber bei aller berechtigten Kritik festhalten, dass wir es als GEW geschafft haben, die Fortführung der unseligen Nullrunden und Festschreibungen auf 1% der ersten Schwarz-Grünen Legislaturperiode zu verhindern.

Fragen zur Tarifeinigung? Weitere Details und Erläuterungen auf Nachfrage per Mail an t.hartmann@gew-offenbach.de  

 

Kontakt

Der Gesamtpersonalrat ist per Email erreichbar. Die Adresse lautet:

Gesamtpersonalrat.ssa.offenbach@kultus.hessen.de

 

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news-954 Wed, 15 May 2019 10:15:22 +0200 Bildungs- und finanzpolitische Tagung mit Fraktionsvorsitzenden des Hessischen Landtags https://www.gew-offenbach.de/home/details/954-bildungs-und-finanzpolitische-tagung-mit-fraktionsvorsitzenden-des-hessischen-landtags/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4192ba4f22dc2fa725da1d84f4df47e4 Mittwoch, 29. Mai 2019 | DGB-Haus Frankfurt Aufbruch im Wandel  oder beharrlich den Mangel  weiter verwalten?

Die GEW diskutiert mit: Fraktionsvorsitzenden des Hesssischen Landtags  

Bettina Wiesmann, MdB CDU (i.V. für Michael Boddenberg)
Mathias Wagner, BÜNDNIS ‘90/DIE GRÜNEN
Thorsten Schäfer-Gümbel, SPD
René Rock, FDP
Jan Schalauske, DIE LINKE
Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen

Zur Lage der öffentlichen Haushalte | Prof. Dr. Achim Truger, Universität Duisburg-Essen, Sachverständigenrat

Die Veranstaltung ist von der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert.

Der Koalitionsvertrag der am 18. Januar gebildeten schwarz-grünen Landesregierung trägt den Titel „Aufbruch im Wandel durch Haltung, Orientierung und Zusammenhalt“. Gemessen an den Forderungen der GEW nach einem 500 Millionen Euro umfassenden Sofortprogramm für den Bildungsbereich stellt die Vereinbarung von Union und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN alles andere als einen Aufbruch dar. Zwar werden hier und da Verbesserungen – etwa im Bereich der Hochschulen – in Aussicht gestellt, aber von wirklich durchgreifenden und substanziellen Veränderungen kann kaum die Rede sein. Zudem stehen fast alle im Koalitionsvertrag verabredeten Maßnahmen unter einem Finanzierungsvorbehalt.

Im Rahmen der Tagung sollen zum einen die finanzpolitischen Spielräume der öffentlichen Haushalte in Hessen vor dem Hintergrund der Schuldenbremse und der aktuellen konjunkturellen Situation ausgelotet werden. Zum anderen sollen die bildungspolitischen Vorhaben der neuen Landesregierung kritisch bewertet und Alternativen diskutiert werden.

Ablauf

ab 9.30 Uhr Offener Beginn

10.00–10.30 Uhr Begrüßung und Einleitung: Bildungspolitik in Hessen – Anspruch und Wirklichkeit | Karola Stötzel, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen

10.30–11.30 Uhr Zur Lage der öffentlichen Haushalte | Prof. Dr. Achim Truger | Universität Duisburg-Essen, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

11.30–13.00 Uhr Arbeitsgruppenphase | Arbeitsbedingungen und Bedarfe in Kitas, Schulen und Hochschulen

13.00–13.30 Uhr Pause

13.30–15.00 Uhr Diskussion

  • Maike Wiedwald, Vorsitzende GEW Hessen
  • Bettina Wiesmann, MdB CDU
  • Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS ‘90/DIE GRÜNEN
  • Thorsten Schäfer-Gümbel, Fraktionsvorsitzender SPD     
  • René Rock, Fraktionsvorsitzender FDP
  • Jan Schalauske, stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE  

Moderation: Ludger Fittkau, Landeskorrespondent des Deutschlandradios

Anmeldung

Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 10 Uhr. Für die Vorbereitung (auch für Essen und Getränke) bitten wir um Voranmeldung bis 24. Mai 2019.

 geschaeftsfuehrung@gew-hessen.de
Oder per Post: GEW Hessen, Postfach 17 03 16 60077 Frankfurt

Flyer
Plakat

Bild: Jonas Tebbe, unsplash.com

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news-952 Fri, 10 May 2019 09:34:00 +0200 10.5.2019: GEW-Senior*innen in Frankfurt https://www.gew-offenbach.de/home/details/952-1052019-gew-senior-innen-in-frankfurt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=429ac23e46e32b6584bb4b8ff6fdfcf5 Führung in der Altstadt GEW-Senioren aus OF-Stadt und OF-Land am 10.5.2019 in Frankfurts Altstadt

Unser Stadtführer zeigte nicht nur die „neue“ Altstadt, sondern machte uns die Veränderungen in den Konzeptionen der Stadtplanung nach dem 2. Weltkrieg deutlich: Anfangs (1953)bestand kein Interesse, die Altstadt im ursprünglichen Zustand wieder aufzubauen. Es wurden helle Wohnungen mit großen Fenstern neu gebaut. Später (1983)entstand die Ostzeile des Römerbergs mit nachempfundenen Fachwerkhäusern, die es so früher nie gegeben hat. 

 

Das einzige Fachwerkhaus auf dem Römerberg, das noch original erhalten ist, ist der Wertheimer Hof – auf dem Weg vom Römer zum Eisernen Steg rechts. Er ist leider in Privatbesitz und das letzte Mal vor 50 Jahren saniert worden. Dieses Haus hat die Bombenangriffe im März 1944 fast unbeschadet überstanden, da die Frankfurter Feuerwehr es ununterbrochen mit Mainwasser bespritzt hat, damit der dortige Notausgang aus dem Kellersystem der Altstadt begehbar blieb. Alle anderen Fachwerkhäuser brannten lichterloh. Der Schuttberg von den Steinmauern wurde abtransportiert, zermahlen und zu Bausteinen verarbeitet. Bei den Neubauten wurden teilweise Elemente der Vorgängergebäude eingebaut: Sandsteinverzierungen, Eichenholzreliefs, oder der Vorsprung im 1. Stock. Zwischen dem Römer und dem Dom entstand zunächst ein freier Platz, der später mit modernen Gebäuden, dem technischen Rathaus und der Schirn, bebaut wurde. Es dauerte viele Jahre, bis in der Stadtverordnetenversammlung von Frankfurt der Abriss des technischen Rathauses und der Neubau der Altstadt mehrheitsfähig war. Dieses Prestigeobjekt hat die Stadt Frankfurt mehr als 200 Millionen Euro gekostet. Es wurden 35 Häuser neu gebaut, 5 davon rekonstruiert  nach alten Vorlagen. Die Anordnung der Häuser und Gassenführung entspricht den alten Plänen. Die Stadt Frankfurt hat die fertigen Wohnungen als Eigentumswohnungen an Privatpersonen verkauft, angeblich nachdem Losverfahren, aber weit unter den Herstellungskosten, wodurch das große Defizit entstand. Viele Wohnungseigentümer vermieten ihre Wohnung jetzt teuer (2000 € kalt für 100 qm), subventioniert vom Steuerzahler. Ob Gastronomie und Geschäfte sich dort halten können, wird sich zeigen. Ein positiver Aspekt der Neugestaltung ist die Aufwertung des Archäologischen Gartens: Die Ausgrabungen aus der Römerzeit (1. Jh.n.C.) und aus Karolinger Zeit (9. Jh. n.C.) haben ein Dach bekommen und sind durch Hinweistafeln und Modelle didaktisch aufbereitet worden. Das Dach ist allerdings schon wieder fragwürdig: Es ist der Boden des neuen Stadthauses, das über dem Archäologischen Garten schwebt. Dieses kann für Veranstaltungen teuer gemietet werden und ist überhaupt nicht ausgelastet. Die Stadt Frankfurt hat viel Geld in das Altstadt-Projekt gesteckt, an dem sich etliche Leute bereichert haben. Die Ausgaben wären im sozialen Wohnungsbau sicher besser angelegt gewesen.  Gerda Günther

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news-949 Mon, 08 Apr 2019 06:01:26 +0200 GEW - Vertrauensleutekonferenz am 15.05.2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/949-gew-vertrauensleutekonferenz-am-15052019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=04585caae99888117f64a6f16899548c Einladung an die GEW-Vertrauensleute an den Schulen im Kreis Offenbach Startseite news-944 Mon, 01 Apr 2019 20:32:50 +0200 Tarifeinigung für die hessischen Landesbeschäftigten https://www.gew-offenbach.de/home/details/944-tarifeinigung-fuer-die-hessischen-landesbeschaeftigten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=70979408499de7e10a08d9b271411f72 Entgelte steigen insgesamt um 8 Prozent Am frühen Freitagmorgen haben sich GEW, ver.di und die anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit dem Land Hessen in Dietzenbach auf höhere Einkommen für die rund 45.000 Tarifbeschäftigten des Landes geeinigt.

Die Einkommen der Beschäftigten werden in drei Schritten erhöht. Zum 1. März 2019 steigen die Entgelte im Gesamtvolumen um 3,2 Prozent, zum 1. Februar 2020 um weitere 3,2 und zum 1. Januar 2021 um weitere 1,4 Prozent. Ab dem 1. Januar 2021 liegen die Entgelte durchschnittlich um 8 Prozent höher als im Februar 2019. Die Laufzeit der Regelung beträgt 33 Monate. Ab Oktober 2021 kann über die nächste Entgelterhöhung verhandelt werden.

Der Verhandlungsführer der GEW, Daniel Merbitz, erklärte dazu: „Die Verhandlungen waren zäh und schwierig, weil der Arbeitgeber unsere Forderung nach einem Mindestbetrag zunächst strikt ablehnte. Doch am frühen Morgen konnten wir uns schließlich auf eine Lösung einigen, die dem Ergebnis mit den anderen Bundesländern nahezu entspricht. Dies hält dem Land auch weiterhin die Möglichkeit offen, ernsthaft über eine Rückkehr in die ‚Tarifgemeinschaft deutscher Lander‘ (TdL) zu verhandeln, wie es der Koalitionsvertrag verspricht. Das ist ein sehr positives Ergebnis.“

In Hinblick auf die Eingruppierung von einzelnen Beschäftigtengruppen wurde vereinbart, die bei der TdL getroffenen Verbesserungen zu übernehmen. Für den Organisationsbereich der GEW seien hierbei, so Merbitz weiter, die Verbesserungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst des Landes Hessen herauszuheben und Verbesserungen für bestimmte Beschäftigtengruppen in der EG 9.

Die Vorsitzende der GEW Hessen, Maike Wiedwald, kommentierte: „Erfreulich ist, dass der Innenminister angekündigt hat, das Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Das war in der Vergangenheit alles andere als selbstverständlich. Tarifbeschäftigte erhalten auch über 2019 hinaus ein kostenloses Landesticket. Es gibt aber auch Wermutstropfen. Wie in den anderen Bundesländern, wird die Jahressonderzahlung vier Jahre nicht erhöht. Das Land sperrt sich weiter einer Lösung, das Befristungsunwesen an den Hochschulen wirksam einzudämmen.  Unser Vorschlag liegt seit vergangenem Herbst vor. Wir werden an diesem Thema auch nach der Tarifrunde politisch dran bleiben. Daueraufgaben müssen endlich mit Dauerstellen ausgestattet werden!“

Auch die Aufnahme der studentischen Hilfskräfte in den Geltungsbereich des Tarifvertrags hat das Land strikt ablehnt. Damit sei diese Frage keinesfalls vom Tisch, so Wiedwald. Nur weil sich  das Land ignorant verhalte, bleibe der Skandal weiterhin bestehen, dass nämlich für Tausende Beschäftigte des Landes Hessen keine tarifvertraglichen Regelungen gelten.

Die Tarifkommission der GEW hat dem Verhandlungsergebnis zugestimmt.

 

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news-948 Fri, 29 Mar 2019 21:35:00 +0100 Offenbach-Stadt: Kulturabend im Wiener Hof am 29.3.2019 https://www.gew-offenbach.de/home/details/948-offenbach-stadt-kulturabend-im-wiener-hof-am-2932019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c9a4ff0b8bd7460bf845f30cd7558970 Vorstellung von Moritz Stoepel Ehrungen langjähriger Mitglieder  

 

 

 

Ca. 80 Personen waren der Einladung in den Wiener Hof gefolgt. Die Gaststätte hatte wieder ein wunderbares Büffet vorbereitet, bei dem jeder etwas nach seinem Geschmack finden konnte.

 

 

 

 

Nachdem der erste Hunger gestillt war, verfolgten die Gäste mit großer Aufmerksamkeit die faszinierende Vorstellung des Schauspielers Moritz Stoepel, der Texte und Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten vortrug, z.B. von Heinrich Heine, Francois Villon, Hermann Hesse, Mascha Koleko, Georges Moustaki. Unter dem Titel „Fremd ist der Fremde nur in der Fremde“ führte er auf eine heiter-melancholische, tiefsinnige und absurde Literaturtheaterreise und begeisterte das Publikum durch seine starke Ausdruckskraft, auch auf schwyzer Dütsch oder im Wiener Tonfall.

Im Anschluss wurden langjährige GEW-Mitglieder geehrt. Auf dem Bild (von links):

Barbara Zimelka (50 J.), Hannelore Sommer (50 J.), Jochem Wicklaus (40 J.), Dorith Kramer-Ernst (40 J.), Dr. Wolfgang Christian (40 J.), Ute Schinke (40 J.), Gisela Teichmann (40 J.), Horst Hensel (55 J.), Renate Dichmann (40J.), Edith Geßner (40 J.), Sylvia Harth- El Hawi (40 J.), Siegrun Hast-Laier (40 J.), (nicht auf der Bühne) Winfried Deschauer (40 J.), ganz rechts Gerda Günther vom Kreisvorstand

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news-947 Wed, 27 Mar 2019 18:03:00 +0100 27.3.2019: DGB Senioren auf der Route der Industriekultur https://www.gew-offenbach.de/home/details/947-2732019-dgb-senioren-auf-der-route-der-industriekultur/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f5298fd436409b4341d9a3da792f8215 von Offenbach über Frankfurt nach Rüsselsheim mit Dr. Peter Schirmbeck  

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem voll besetzten Bus startete die Gruppe in Offenbach, begleitet  von Dr. Peter Schirmbeck, dem Initiator der Route der Industriekultur Rhein-Main und Begründer des Industriemuseums in Rüsselsheim, der in seinen Ausführungen die Entwicklung der Industrie und die Veränderungen in der Arbeitswelt erläuterte.

Die Industrie und die wachsende Bevölkerung mussten mit Energie versorgt werden. Die erste Station war daher das neue Offenbacher  Kohlekraftwerk am Nordring, das umweltfreundlich die Abwärme bei der Stromerzeugung in das Fernwärmenetz speist und die Rauchgase weitgehend entgiftet. Da die Kohle mit dem Schiff geliefert wird, liegt es, wie schon das frühere Gaswerk, von dem noch der Jugendstilturm erhalten ist, direkt am Main.

Nach der Überquerung des Mains war die nächste Station die Europäische Zentralbank, die auf dem Gelände der früheren Großmarkthalle errichtet wurde. Die moderne Architektur integriert zwar die alte Halle, die vom Architekten Elsässer in den 1920er Jahren entworfen wurde, zerstört aber doch die Dachkonstruktion. Von der Rampe der Großmarkthalle wurden ab 1942 zehntausend Frankfurter Juden in Güterwagons  verladen und in die Vernichtungslager geschickt. Eine Gedenkstätte dazu ist großenteils außerhalb der EZB gelegen und für Interessierte zugänglich.

Weiter ging es nach Westen zu den Adlerwerken. Das Gebäude steht noch, Stahlbeton mit Klinker verkleidet. Es ist heute an die DB vermietet, die dort Büroräume nutzt. Außerdem ist das Gallustheater in diesem Gebäude untergebracht. Produziert hatten die Adlerwerke z.B. Schreibmaschinen und Motorräder und zwar in hochentwickelter industrieller Arbeitsteilung. In den Jahren des 2. Weltkrieges waren dort viele Zwangsarbeiter eingesetzt, viele starben wegen der schlechten Bedingungen. Dieses KZ wurde Katzbach genannt. Nur eine kleine Gedenktafel erinnert daran.

Das Stadt- und Industriemuseum in Rüsselsheim ist in der ehemaligen Festung untergebracht. Dr. Schirmbeck hat hier nicht nur alte Maschinen zusammengetragen, sondern auch die Arbeitsbedingungen und ihre Veränderungen dargestellt. Im Museum hatte die Gruppe zwei Führungen gebucht, in denen auch klar wurde, was Opel für den Ort Rüsselsheim bedeutet. An den  beiden Opelvillen vorbei, die heute für kulturelle Zwecke benutzt werden, führte ein kurzer Fußweg zum Opelwerk. Bei Opel wurden zunächst Nähmaschinen produziert, dann auch Fahrräder und schließlich Automobile. 1924 wurde das erste Fließband in Deutschland bei Opel aufgebaut. Bereits 1929 wurde das Werk an General Motors verkauft, so dass die Rüstungsproduktion im 2. Weltkrieg und der Einsatz von Zwangsarbeitern mit amerikanischer Unterstützung geschah. Das Opelgelände ist 2,5 qkm groß. Daher hatte die Firma viel Platz, immer wieder Erweiterungsbauten neu zu errichten, so dass sich ein Ensemble entwickelt hat, das die aufeinander folgenden Baustile beinhaltet.   

Der Besuch des Industriemuseums in Rüsselsheim ist auch für Schulklassen sehr zu empfehlen, ebenso Führungen mit Dr. Schirmbeck auf der Route der Industriekultur, speziell verbunden  mit Schifffahrten der Primuslinie im Frankfurter Hafenbereich.

 

 

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