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Unser diesjähriges Frühjahrsevent für unsere Seniorinnen und Senioren

Führung im jüdischen Museum Frankfurt!

Unser diesjähriges Frühjahrsevent für unsere Seniorinnen und Senioren 

Führung im jüdischen Museum Frankfurt!

Gleich zu Beginn der Führung erfuhren wir einige interessante Aspekte über die außergewöhnliche Architektur des jüdischen Museums, das erst im Jahr 1988 bezogen wurde. Auf dem Museumsvorplatz konnten wir die spektakuläre Skulptur von Ariel Schlesinger bewundern; zwei in Aluminium gegossene Baumskelette, die in der Baumkrone miteinander verbunden sind. Das Wahrzeichen des jüdischen Museums Frankfurt zieht seine Inspiration aus der Geschichte der Frankfurter Jüdinnen und Juden: dem Gefühl gleichzeitiger Verbundenheit und Entwurzelung.

Dieses Gefühl gleichzeitiger Verbundenheit und Entwurzelung wurde uns während des Rundgangs von Frau Loeffelholz in beeindruckender und unterhaltsamer Weise u.a. über die Geschichten der Familien Rotschild, Frank und Senger vermittelt. So erfuhren wir neben vielen anderen Geschichten, dass die Frau des Bankiers Rotschild insgesamt 20 Kinder geboren hatte, wovon allerdings nur 10 überlebten. Sie selbst wurde 96 Jahre alt. Von Otto Frank (der Vater von Anne) ist bekannt, dass er Absätze im Tagebuch seiner Tochter vor der Veröffentlichung zensierte, in denen seine nicht überlebende Frau von ihrer Tochter Anne besonders kritisch beurteilt wurde. Von der Familie Senger erfuhren wir, dass sie während der gesamten Nazizeit unauffällig in der Frankfurter Kaiserhofstr. lebte, ohne dass sie von irgendwem denunziert wurde.

Bewegt von den Eindrücken der Führung wartete ein langer Tisch im Cafe Deli des Museums auf uns, an dem wir am Ende des Tages bei Kaffee und Kuchen unsere Gedanken austauschen konnten. 

Foto 1 

Foto 2